Mittwoch, 11. November 2026
19:00
Iran und wir. Über Glaube, Spaltung und gesellschaftliche Verantwortung
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi im Gespräch mit Gilda Sahebi
Tickets sind über Evangelische Stadtakademie Düsseldorf erhältlich.
Wort
© Daniel Biskup

Infos zur Veranstaltung

Eintritt frei | VVK/AK, Anmeldung erbeten

Mitwirkende

Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi
Gilda Sahebi
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Islamischer Religionsphilosoph, Universität Münster. Gilda Sahebi, studierte Humanmedizin und Politikwissenschaft und arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Podcasterin. Sie arbeitet zu den Schwerpunkten Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Iran.

Veranstaltungsort

Johanneskirche
Martin-Luther-Platz 39
40212 Düsseldorf

Kooperation
ASG-Bildungsforum, Evangelische Stadtakademie Düsseldorf, Respekt und Mut - Düsseldorfer Beiträge zur interkulturellen Verständigung, Kreis der Düsseldorfer Muslime/Koordinierungsstelle muslimisches Engagement Düsseldorf e.V.

Mit diesem Gespräch wird die Reihe der Nordrhein-Westfälischen Religionsgespräche fortgeführt. Sie widmet sich der öffentlichen und fundierten Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an der Schnittstelle von Religion, Gesellschaft und Politik.

Der Iran ist kein fernes Thema. Was dort an Konflikten, Hoffnungen und Erschütterungen sichtbar wird, berührt auch unsere Gegenwart. Es geht um die Frage, wie Gesellschaften unter Druck geraten, wie politische Spaltung entsteht, welche Rolle Glaube und weltanschauliche Bindungen in solchen Prozessen spielen und was Menschen in Zeiten der Verhärtung zusammenhalten kann. Gilda Sahebi hat sich in ihrer journalistischen und publizistischen Arbeit intensiv mit dem Iran, mit Frauenrechten, Rassismus, Nahost und gesellschaftlicher Polarisierung auseinandergesetzt.

Der Blick auf den Iran führt damit auch zu uns selbst. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf unsere eigene Öffentlichkeit, auf den Umgang mit Freiheit und Angst, auf die politische Kraft von Sprache und auf die Verantwortung, gesellschaftliche Spannungen weder zu verharmlosen noch der Logik der Spaltung zu überlassen. Gerade darin liegt die Aktualität dieses Gesprächs, auch über den jeweiligen Nachrichtenanlass hinaus.

Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn Misstrauen, Gewalt und ideologische Verhärtung den öffentlichen Raum prägen? Welche Bedeutung kommt dem Glauben in einer Zeit zu, in der politische Konflikte immer tiefer in das gesellschaftliche Selbstverständnis eingreifen? Und was hat der Iran mit uns zu tun, mit unseren Debatten, unseren Ängsten und unserer gesellschaftlichen Verantwortung?

Hinweis

Um eine Spende wird gebeten. žžžžžž– Bitte informieren Sie sich kurzfristig, ob die ­Reparaturen am Fahrstuhl der Johanneskirche abgeschlossen sind.

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